Ring „Purpur Schnecke“

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Außergewöhnlich, prunkvoller Ring des Adels aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Beschreibung

Dieser sehr ins Auge springende Goldring wurde aus Roségold gefertigt und mit einem Spinell in auffälligem Rot im Oktagonschliff verziert. Sein Herkunftsland liegt im östlichen Europa. Das Schmuckstück trägt jedoch englische Züge und wurde um 1870 kreiert.

Es wird vermutet, dass der Name Spinell aus dem altgriechischen Wort für „Funke“ bzw. „funkeln“ stammt, was auf seinen Glanz hinweist oder sich aufgrund seiner scharfkantigen Kristalloktaeder aus dem lateinischen Wort für „Dorn“ oder „Zapfen“ bzw. für „Dörnchen“ oder „kleiner Dorn“ entwickelt hat.

Ähnlich wie die seit der Antike bekannte Bezeichnung Karfunkel bezeichnete Spinell allgemein rote Edelsteine in jeder Schattierung von Hochrot über Rotviolett (Hyazinthfarben) bis Gelblichweiß. Erst um 1800 erkannte man, dass der rote Rubin und der blaue Saphir nur Farbvarietäten desselben Minerals Korund und der Spinell sowie die farblich und kristallographisch ähnlichen Minerale der Granatgruppe eigene Mineralarten bilden.

In der Fassung mit fast orientalischem Muster wirkt das Prachtstück wie ein Königsring. Fast meint man, man sieht Purpurrot und in der Fassung die Form der Schnecke.